ich mag keine linien auf dem papier. sie schreiben mir etwas vor

Freiheitsspäher


Bei Regen,

wenn die Stadt ertrinkt

Bin ich wieder

ein Unmensch unter Menschen

Und sehe ich dem Vogel Hause

Und sehne ich des Vogels Heim

Doch immer weiter,

weiter immer

Erspähe ich gar, wie’s dämmert mir

Den einen Vogel, der die Höhen küsst

Und zärtlich er die Winde streicht

Erhaben und voll Demut

er mich späht

Und Gruß zum Danke ich erheb



(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 16.01.2009)

13.2.09 21:39

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